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Was ist Rheuma? Und was soll dieses Blog hier?

Eine bestimmte, klar definierte Erkrankung namens „Rheuma“ gibt es nicht. Man spricht etwas faul von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises oder Spektrums – das deckt eine ganze Menge Krankheiten mit ganz unterschiedlichen Ursachen ab. Arthrose, Morbus Bechterew, Gicht, Arthritis, Fibromyalgie … mindestens 200 Einzelerkrankungen. Allen gemeinsam sind jedoch zwei nicht sonderlich drollige Dinge:

  1. Sie betreffen den Stütz- und Bewegungsapparat. Also Muskeln, Sehnen und Gelenke.
  2. Sie machen Aua.

Die klassische Rheumatherapie konzentriert sich auf besagtes Aua, worüber ich ganz doll froh bin: Denn erstens sind Schmerzen nicht schön, und zweitens schränken diese die Beweglichkeit zusätzlich zur etwaigen Sturheit betroffener Körperpartien ein. Wenn ein Gelenk steif ist, dann wird es mit der Zeit noch steifer, wenn man bei der kleinsten Berührung aufheult. Muss nicht sein.

Entsprechend heißt Rheumatherapie oft: Schmerztherapie. Mit allen damit verbundenen Nachteilen. Aber dazu später mehr.

In diesem Blog mag ich nicht immer von einem „rheumatischen Spektrum“ sprechen sondern schreibe kurz: Rheuma. Oder ich nenne die konkrete Erkrankung, wobei ich mich vornehmlich auf die beiden beschränken werde, die mich selbst betreffen.

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